Für Sport ist man nie zu alt

Mehr Ausdauer, Kondition und Kraft: In jedem Alter ist Bewegung gesund. Aber es gilt die richtige Trainingsform und Intensität zu finden.

200 Knochen, mehr als 400 Muskeln: Der menschliche Körper ist ein Bewegungsapparat. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt 150 Minuten Bewegung pro Woche, um körperlich und mental fit zu bleiben. Körperliche Aktivität sollte ein fixer Bestandteil des Alltags sein. Unternehmungen mit Gleichgesinnten und Aktivitäten, für die es nicht zu viel Aufwand braucht, motivieren besonders.

In jedem Alter tut Aktivität dem Körper gut. Das Training sollte aber an die körperliche Verfassung angepasst werden. Vor dem Start sollte man ärztlich abklären, welche Einschränkungen es gibt, Gelenksabnützungen im Knie-, Hüft- oder Sprunggelenk beispielsweise. Hat man bereits ein künstliches Gelenk, so gilt: Sportarten, die vor der Operation ausgeführt werden konnten, funktionieren zumeist auch danach gut. Für die Gelenke schonend sind Sportarten wie Radfahren, Nordic Walking und Schwimmen. Zusätzlich zum Ausdauertraining sollte auch die Muskelkraft gestärkt werden.

Viele überschätzen beim Sport ihre technischen und körperlichen Vorraussetzungen. Wichtig sind auch sorgfältiges Aufwärmen, das Vermeiden von Übermüdung und eine gute Ausstattung. Je ungeübter man ist, desto perfekter sollte die Ausrüstung sein. Die sportlichen Ziele sollten nicht zu hoch gesteckt werden, die Freude an der Bewegung ist am wichtigsten.

Tipp für akute kleine Sportverletzungen:
Im akuten Zustand sollte die allgemeingültige PECH-Regel zur Anwendung kommen: P für Pause, E für Eis und damit Kühlen, C für Compression in Form eines Druckverbandes, der die Schwellung minimieren soll, und H für Hochlagern. Schonung ist wichtig. Halten die Schmerzen an, zum Arzt!

 

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16.08.2021